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Erster Wiener Ball in Montenegro, 07.09.2013. Hotel Splendid, Budva



Der Wiener Ball: Geschichte und Tradition


Die Wiener Balltradition reicht weit in das vierzehnte Jahrhundert zurück, wo es sich aus gesellschaftlichen Veranstaltungen am französischen und burgundischen Hof entwickelt hatte. Seine Blütezeit erlebte der Wiener Ball während des Wiener Kongresses 1814/15, an dem sich Delegationen sämtlicher Staaten und Mächte zusammentrugen, um eine neue europäische Dauerordnung zu beschließen. Wien zeichnete sich hier als hervorragender Gastgeber aus und unterhielt die hochrangigen Gesellschaften rund um das "Palais am Ballhausplatz" – dem Amtssitz von Außenminister Fürst Metternich – mit zahlreichen gesellschaftlichen Ereignissen und Ballveranstaltungen. Somit wurde Wien sowohl zum politischen Zentrum des Kontinents als auch zur gesellschaftskulturellen Metropole des Neunzehnten Jahrhunderts.

Heute erfreut sich der Wiener Ball mit jährlich über 250 ausgerichteten Veranstaltungen weiterhin ungebrochener Beliebtheit und ist fester Bestandteil der Faschingszeit, der mit dem Wiener Opernball seinen Höhepunkt der Ballsaison findet.

"Alles Walzer" hört man auch immer öfter im Ausland. Der Wiener Ball ist zum Exportschlager geworden und wird jedes Jahr mittlerweile über dreißig Mal rund um den Erdball ausgerichtet. In den Ballsälen von Berlin, New York, Tokio, Moskau, Prag, Athen oder Mailand hielt der Dreivierteltakt schon Einzug.

Heuer erlebt der Donauwalzer seine gesellschaftliche Premiere endlich auch in der Weißen Stadt.